BÜRGERINITIATIVE

BRELINGER BERG

SUEDLINK ALT_091 STOPP

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Was ist SUEDLINK?

"Südlink (Eigenschreibweise: SuedLink) ist die Bezeichnung eines von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT TSO und TransnetBW geplanten Korridors zum Bau von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ) im Rahmen des Netzentwicklungsplans (NEP) der Bundesrepublik Deutschland. Es soll unter anderem in Folge des EEG den im Norden der Bundesrepublik gewonnenen Windstrom in die südlichen Regionen von Deutschland bringen. ..."

"Die Planung betrifft zum einen das im Bundesbedarfsplan genannte Übertragungssystem von Wilster (60 km nordwestlich von Hamburg) nach Grafenrheinfeld bei Schweinfurt. Am nördlichen Ende liegt das Kernkraftwerk Brokdorf, das nach dem derzeit gültigen Atomgesetz spätestens Ende 2021 stillgelegt werden muss. Hier ist weiterhin der Bau einer Stromtrasse nach Norwegen mit dem Namen NORD.LINK geplant. Am südlichen Ende der Stromtrasse liegt das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, das an das Höchstspannungsnetz und das Stromnetz des Europäischen Verbundsystemnetzes angeschlossen ist und spätestens Ende 2015 stillgelegt werden muss."

Quelle: Wikipedia

Chronologie der Ereignisse

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11. März 2011
Aufgrund eines Erdbebens kam es im Kernkraftwerk Fukushima (Japan) zu einer nuklearen Katastrophe, wo es unter anderem zur Kernschmelze in drei Reaktoren kam. Link zum Beitrag bei Wikipedia

Juni 2011
Als Folge der Vorkommnisse in Japan wurde Ende Juni 2011 mit großer Mehrheit im Bundestag das Gesetz zum Ausstieg aus der Kernenergienutzung sowie eine beschleunigte Energiewende beschlossen.

April 2013
Im Deutschen Bundestag wurde das Bundesbedarfsplangesetz beschlossen, welches den Bau von Höchstspannungs-Stromleitungen regeln soll. Ziele sind der sichere Betrieb des Stromnetzes bei weiterem Zubau von Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen und bei weiterem Ausbau des europäischen Binnenmarktes.

November 2013
In einen sogenannten Musterantrag wurden die grundlegenden methodischen Schritte zur Herleitung eines möglichen Trassenkorridors zwischen den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesnetzagentur abgestimmt und im November 2013 auf www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.
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In der Planungsphase werden Korridore in einer Breite von 1.000 m ausgewiesen. In der letzten Ausbaustufe werden ca. 2030 drei Freileitungstrassen nebeneinander durch das Land verlaufen. Alle 400 m wird dazu ein Strommast stehen, der zwischen 70 und 80 m hoch ist (siehe rechts folgend ein Höhenvergleich zu einer Kirche, Georg Pfeiffer neben einer Stromtrasse sowie einem ca. 50 m hohen Strommast).

November 2013 bis November 2014
Nach eingehenden Untersuchungen werden von TenneT die ersten Trassenpläne verfasst und auf öffentlichen Veranstaltungen mit betroffenen Bürgern diskutiert. Unter anderem erhalten die Bürger selbst die Möglichkeit, "Alternativen" in die Übersichtskarten zur Trassenplanung einzutragen.

November 2014
TenneT überrascht mit vielen neuen Alternativ-Korridoren als Ergebnis der Bürgerbeteiligungen. Die bislang nicht von der Planung betroffene Gemeinde Wedemark wird mit dem Trassenkorridor SUEDLINK ALT_091 konfrontiert, der die Wedemark in der Nord-Süd-Achse durchschneidet, insbesondere den Brelinger Berg!
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Verlauf der SUEDLINK ALT_091 (Rot) zwischen Brelingen und Nebenborn quer durch den Brelinger Berg (Grün)
Erstellt mit © Google Earth - Kartengrundlage: © Google Earth)

Dezember 2014
Ein erster Infoabend, organisiert von den Bürgern für Resse, informiert die Wedemärker über den geplanten Verlauf der Trasse SUEDLINK ALT_091 und die damit verbundenen Auswirkungen auf Natur und Landschaft.

Januar 2015
In der "Brelinger Mitte" findet eine Informationsveranstaltung statt, in der Interessierte über den Hintergrund, die gesetzliche Grundlage, die Vorgehensweise sowie den Verfahrensablauf der SUEDLINK-Planung informiert werden.

24. Januar 2015
In einer von der Gemeinde Wedemark organisierten Podiumsdiskussion stellt sich TenneT den Fragen der aufgebrachten Bürger zur SUEDLINK ALT_091.

Februar 2015
Die Bundesnetzagentur weist den Antrag von TenneT zurück und fordert den Netzbetreiber auf, die Planung bis zum Sommer nachzubessern.

Rechtlicher Hinweis

Diese Darstellung der Abläufe beruht auf der Recherche im Internet und bezieht sich auf die Quellen vieler Seiten (Wikipedia, TenneT, Bundesnetzagentur, HAZ, Neue Presse, WedeMagazin, Wedemark Echo,verschiedene BI).

Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Informationen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen worden sind, aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

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